Ute Esser

Praxis für Naturheilverfahren

FAQ

Was sind bioidentische Hormone?

Bioidentische Hormone sind natürliche Hormone, die aus der Yamswurzel hergestellt werden und in ihrer Struktur so aufgebaut sind, dass sie in ihrem Aufbau biochemisch identisch sind mit den eigenen Hormonen. Das heißt, dass die Moleküle des bioidentischen Hormones genau so aussehen wie die unserer eigenen Hormone.


Kann ich dann nicht einfach die Yamswurzel nehmen?

Nein, denn unser Körper kann aus der Yamswurzel leider selbst keine Hormone herstellen. Das muss in einem Labor/Apotheke erfolgen. Deshalb können die Inhaltsstoffe der Yamswurzel auch so nicht verwertet werden. 


Warum stellt die Pharmaindustrie denn diese bioidentischen Hormone nicht her?

Da die bioidentischen/natürlichen Hormone genau so auch in der Natur vorkommen, sind sie natürlich nicht patentierbar. Deshalb ist die Forschung und Herstellung im letzten nicht lukrativ und wird daher nicht durchgeführt. Es gibt zwar auf dem Markt einige wenige Produkte, diese sind aber meist hoffnungslos überdosiert, meist 100mg/Kapsel.

Im Körper liegen die Hormone aber nur in winzigen Mengen vor, vergleichsweise im Verhältnis von wenigen mm (eigene = Picogramm) zu 1000km (=z. B. 100 Milligramm).


Für welche Erkrankungen kann die Bioidentische Hormontherapie denn angewendet werden?

Sehr erfolgreich ist die Therapie zur Behandlung der Hitzewallungen im Klimakterium einsetzbar.

Ein weiterer positiver Effekt zeigt sich in der Behandlung beginnender depressiver Verstimmungen, beginnendem „Burnout“, Erschöpfungszuständen, besonders nach schwerwiegenden Ereignissen und großen Stress-Zuständen. 

Zusätzlich gibt es Möglichkeiten Patientinnen bei Schwangerschafts-Wunsch zu unterstützen und bei hormonellen Ursachen (z. B. Progesteronmangel) auch (in Zusammenarbeit mit der/dem behandelnden Gynäkologen/-in) während der Schwangerschaft homöopathisch-hormonell zu behandeln. 

Sehr oft sind auch Schilddrüsen-Funktionsstörungen durch gynäkologisch-hormonelle Störungen, z. B. Klimakterium, begründet.

Da die Hormone für vielfältigste Funktionen im Körper zuständig sind, lohnt es sich, mögliche hormonelle Ursachen vorliegender Beschwerden abklären zu lassen.


Wie läuft so eine Behandlung ab?

Im Vorfeld wird eine ausführliche Anamnese erhoben, mit der die möglichen Störungen im Hormonsystem gefunden werden können.

Eine folgende Speichelhormon-Analyse verifiziert dann die Vermutungen und zeigt deutlich die Relationen der Hormone untereinander.

Ggf. erfolgt noch eine zusätzliche Blutentnahme zur Diagnostik. 

Aufgrund der Laborergebnisse kann dann die Therapie besprochen und begonnen werden. In den meisten Fällen ist es möglich, die Hormone in homöopathischer Dosierung zu verwenden. Diese werden dann als Creme über die Haut verabreicht und als Globuli gegeben.

Zusätzlich müssen oft noch Nahrungsergänzungsmittel empfohlen werden, um die geschwächten Organe in ihrer Regeneration zu unterstützen.


Wie lange muss ich dann die Medikamente nehmen?

Das hängt natürlich von der Schwere der Hormonstörung ab. In der Regel benötigen die Organe zwischen 6 und 18 Monaten für die Wiederherstellung/Regeneration. 


Wie oft muss ich denn in die Praxis kommen?

Das Erstgespräch dauert (je nach Schwere der Erkrankung) in der Regel ca. 2-3 Stunden und kann auch nur bei persönlicher Anwesenheit in der Praxis stattfinden (Fernbehandlungsverbot).

Auch die nachfolgende Besprechung der Hormontherapie (sobald der Hormonbefund da ist) kann bis zu 90 min. in Anspruch nehmen.

Meistens ist es danach ausreichend, den Patienten alle 4-6 Wochen zu sprechen, wobei dies ggf. auch telefonisch/per Skype stattfinden kann. 


Was kostet die Behandlung?

Leider ist die Behandlung nicht günstig, da die Hormoncremes und -Globuli ausschließlich in Handarbeit angefertigt werden und auch nur durch wenige Apotheken in ihrer Qualität durchgehend zufriedenstellend hergestellt werden.

Da oftmals auch die privaten Kassen nicht alle Kosten erstatten, muss der Patient meist selbst einen Großteil der (Medikamenten-) Kosten übernehmen.

Die Gesamtkosten können, je nach Schwere des Krankheitsbildes, zwischen 500,- und 1500,-€ liegen, wobei der Löwenanteil (zu Beginn) für die Medikamente anfällt. 

Die Behandlungskosten selber richten sich nach Zeitaufwand, wobei der Stundensatz zur Zeit bei 60,-€/ Stunde liegt. 

Da viele Patienten zunehmend die Betreuung über moderne Medien bevorzugen, wird auch hier nach Zeitaufwand abgerechnet.